Donnerstag, 19 Oktober 2017
 


 

 
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Der Wegewart gibt Tipps und empfiehlt Ausrüstungshinweise  für Wanderungen:


Sie sind aufgeschlossen freundliche Menschen zur Natur und den in ihr lebenden Tieren. Vor allen Dingen zu anderen Menschen, insbesondere denen sie auf ihren Wanderungen begegnen. Sie fragen bei allen Wanderungen und geben gerne Auskunft in Feld und Flur.

Ausrüstung für eine Wanderung:



Wer allein wandert sollte stets einer anderen Person sagen in welche Richtung oder auf welchem Wanderweg sie oder er geht. Nicht alle Wanderwege werden ständig von Menschen belaufen und dieses gilt besonders für Personen, welche bei jedem Wetter   wandern möchten.

Hilfsmittel und Signalgeräte:

1. Viele Menschen haben heute ein Handy bei sich und das ist auch richtig.
2. Bitte beachten, dass ein Handy nicht überall Empfang bekommt um ein Gespräch zu führen oder Hilfe herbei zu rufen, insbesondere in einsamen Wald- und Berggegenden.
3. Als Hilfsmittel ist eine mitgeführte Trillerpfeife von Vorteil, denn international bedeutet dreimal pfeifen, ich brauche Hilfe.
4. In der Nähe sich aufhaltende Menschen und hier insbesondere die, welche selbst in Hilfsorganisationen tätig sind, können das Signal sofort deuten.
5. Niemand sollte unterschätzen, wie hilflos man ist, falls man irgendwo z.B. mit gebrochenem Bein liegen würde und niemand weiß, dass man wandern gegangen ist.

 

Ausrüstung:

  1. Erst einmal eine Entscheidung treffen, ob ich einen Spaziergang mache von vielleicht ca. 4 Km oder eine richtige längere Wanderung bis zu 15 Kilometern oder mehr.

  2. Für eine längere Wanderung sollte man bewusst einen Rucksack mit wichtigen Dingen packen, besondern wenn Kinder mit auf die Wanderung gehen.

  3. Je nach Länge der Wanderung pro Person eine gefüllte Trinkflasche vielleicht mit Wasser, Tee oder einen Saft. Dabei beachten dass eventuell unterwegs einzunehmende Medikamente mit Wasser eingenommen werden müssen.

  4. Für den Notfall eine kleine 1. Hilfe für eine eventuelle Verletzung z. B. ein paar Pflaster und eine Binde für einen Druckverband.

  5. Etwas zu Essen in Form von Obst, Kekse oder Brot, insbesondere an die Bedürfnisse der Kinder denken.

  6. Das Gleiche gilt bei Sachen, welche ich einpacke. Zuerst an die mit wandernden Kinder denken. Man beachte, dass es alle hundert Meter höher ein paar Grad kälter wird. Im Wald ist es meistens geschützt und warm und wenn man hinaus auf den Feldweg kommt, pfeift unter Umständen stark der Wind. Die heutigen Sachen sind leicht und Platz sparend für den Rucksack. Eine Regen-Wetterjacke oder sogar Regenhose nehmen nicht viel Platz ein. An kühlen Tagen zusätzlich eine Strickjacke, Pullover oder Fleecebluse. Manchmal genügt schon ein zusätzliches T-Shirts, welches man unterziehen kann.

  7. Eine Hautcreme gegen scharfen Wind im Gesicht oder gegen die Sonne einen Schutzfaktor wäre hervorragend.

  8. Das allerwichtigste, nach dem Abfallbeseitigungsgesetz gehören ein paar Plastiktüten für alle Abfälle in den Rucksack, denn diese nehmen wir wieder mit nach Hause oder zum nächsten geeigneten Entsorgungsgefäß.

  9. Jetzt betrachten wir uns selbst und haben als erstes das richtige Schuhwerk im Visier, entweder Wanderstiefel  oder Wandersportschuhe mit einer rutschfesten Profilsohle. Das Beste sind immer noch Kniebundhosen oder jetzt die neuen Trekkinghosen, welche man verkürzen kann oder die Hosenbeine verengen kann durch Kletten-verschluß. Weite und besonders ausgestellte Hosen haben den Nachteil, dass sie sich bei Regenwetter oder durch nasses Gras, bis über die Knie voll Wasser saugen. Jedes Weiterwandern wird dann zur Qual.

  10. Zum Wandern können wir Nordic Walking Stöcke benutzen, welche für eine gute Sicherheit und Körperhaltung beitragen, weil Arme und Beine gleichmäßig ordentlich bewegt werden. Die Stöcke haben in sich eine gute Federung und sind verstellbar. Hierbei sollte die Einstellung der Höhe der Stöcke beachtet werden, wobei der einzelne Stock am Berghang z.B. verändert werden kann. Der alte herkömmliche einzelne Wanderstock ist für ältere Menschen und wird nur noch zum Abstützen und für Spaziergänge benutzt.

  11. Wer sich einen Kilometerzähler an den Gürtel steckt, hat den Vorteil und kann ungefähr abschätzen wie viel Weg er noch vor sich hat.

  12. Die wichtigste Frage ist natürlich wann wandere ich los. Die Antwort ganz klar je länger der Wanderweg desto früher müssen wir losgehen.

  13. Wanderungen ab 5 km am besten immer am Morgen beginnen und bei Kindern ist zu bedenken, dass sie immer mehr als die Erwachsenen laufen, da sie spielend mitgehen indem sie beim Wandern vorrennen und wieder zurück zu den Eltern rennen. Trotzdem Registrieren sie oftmals mehr dabei in der schönen Landschaft, als die Erwachsenen.

 

Mit diesen oben bedachten Punkten können wir jetzt endlich loswandern und immer schön auf die Wanderwegezeichen achten. Wenn wir nach hundert Metern kein Markierungszeichen des Wanderweges mehr sehen, sind wir sicherlich vom Weg abgekommen. Zeichen befinden sich an Pfählen, Bäumen, Rückseiten von Verkehrschildern, auf Straßenpflaster, an Scheunenwänden, auf einzelnen Steinen im Schotterweg, an Elektromasten sowie an festen Bänken und Tischen in der Natur.

Also beim Wandern trotz der netten Gespräche mit den Freundschaften und Verwandten auf die Wegezeichen achten, besonders an allen Abzweigungen!

Alle o.g. Empfehlungen gelten überwiegend in erster Linie natürlich nur für durch Wegezeichen geführte Wanderwege.

 

„Grüß Gott in der Oberpfalz“ - Der Wegewart

Welche Merkmale haben Wanderinnen und Wanderer ?

1. Falls der Weg nicht 100 % im Kopf ist, sollte man sich Kartenmaterial besorgen.
Karten gibt es im Fachhandel , Schreibwarengeschäfte, Tourismusbüros und in Gasthäusern.
2. Am Ausgangspunkt einer Wanderung sollte man sich einige Notizen machen zur Wegstrecke und vor allen Dingen das Wanderwegzeichen abschreiben.
3. Zu einigen Karten kann ein GPS Kartometer benutzt werden, wie für alle Wanderwege, welche vom HuK WALDECK ausgehen. (GPS  UK 50 – 14)
4. Um Karten auch bei Dunkelheit zu lesen ist eine Taschenlampe im Rucksack bei langen Wanderungen angebracht.