Dienstag, 28 März 2017
 


 

 
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Glocke erklingt von Burgruine PDF Drucken E-Mail


Die neue Glocke der Sankt Ägidiuskapelle auf der Burgruine in Waldeck wurde am Sonntag bei einem Open-Air Gottesdienst mit Weihbischof Reinhard Pappenberger geweiht. Mit einem Festzug, unterstützt von verschiedenen Vereinen der Stadt Kemnath wurde die Glocke auf den Berg geleitet. Mehr als dreißig Jahre hatten der Wiederaufbau und die Sanierung von Burgruine und Kapelle gedauert. Vor allem aufgrund dieser langen Zeitspanne waren nun alle Verantwortlichen sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis der Arbeiten. Auch die zahlreich erschienenen Waldecker zeigten sich begeistert von der einem Schiff nachempfundenen Freiluftkapelle. Weihbischof Reinhard Pappenberger stellte bei seiner Predigt besonders die Bemühungen des Heimat und Kulturvereins und die Bedeutung der Glocken heraus. Nach dem Gottesdienst konnte man sich im eigens aufgebauten Festzelt in geselliger Runde beim Frühschoppen stärken. (ng)




Quelle: www.otv.de
Waldecker Glocke klingt fantastisch PDF Drucken E-Mail

Foto: www.mm-pr.de


Vor über einem Monat wurde die Glocke der St. Ägidius-Kapelle in einem spektakulären Schauguss in Waldeck vor Ort gegossen. Am kommenden Sonntag, 30. August, erhält sie nun ihre Weihe und nimmt dann den angedachten Platz an der revitalisierten Burgkapelle ein.


Erfolgreicher Guss und wohltönende Glocke
Nach Guss, Freilegung und erstem Test-Anschlagen am letzten Wochenende im Juli reiste die Glocke ins Benediktinerkloster Maria Laach. In der dortigen Glockengießerei und -werksatt wurde sie in den vergangenen Wochen den notwendigen Feinarbeiten unterzogen. Neben der optischen Finesse erhielt der Glockenrohling vor allem seine tonale Abstimmung. Der erste Eindruck des Glockengussmeisters hat sich bestätigt: „Ein durch und durch erfolgreicher Guss brachte eine sehr wohltönende Glocke hervor“, wird Bruder Michael vom Kloster Maria Laach zitiert. Klanglich wird sie, wie vorab geplant, mit den vier Kirchenglocken des Marktes harmonieren. Sie verbindet Schlossberg und Markt und erlangt daher für die Pfarrei und die Gemeinde Waldeck ihre ganz besondere Bedeutung.

Pontifikalgottesdienst und ökumenische Dankandacht
Diese Woche kehrte die Glocke nach Waldeck zurück. Am Sonntag erhält sie nun zusammen mit der revitalisierten Burgkapelle den kirchlichen Segen. Für die Segnung reist Hochwürdigster Herr Weihbischof Reinhard Pappenberger nach Waldeck, um diese persönlich vorzunehmen. Nach dem Kirchenzug mit der geschmückten Glocke (Beginn 8.30 Uhr, Startpunkt: Festplatz am Schlossberg) wird die Weihe im Rahmen eines Pontifikalgottesdienstes um 9.00 Uhr an der Burgkapelle erfolgen. Um 17.00 Uhr findet zusätzlich eine ökumenische Dankandacht statt.

Glockenschlagen gegen kleine Spende
Der Waldecker Heimat- und Kulturverein umsorgt auch am Sonntag wieder alle Besucher mit vielerlei Köstlichkeiten: Weißwurstfrühstück, Mittagstisch mit Wildschwein vom Spieß, nachmittags Kaffee und Kuchen. Ein besonderer Clou (nicht nur) für Kinder ist die Möglichkeit, die Glocke hautnah zu besichtigen. Gegen eine kleine Spende kann sie außerdem jeder ganz persönlich mit einem Schlag zum Klingen bringen, ehe sie im Laufe der Woche durch ein Fachunternehmen ihren endgültigen Bestimmungsort im Glockenturm einnehmen wird. Dort wird sie vermutlich am 1. September – zum Namenstag des Hl. Ägidius – das erste Mal in voller Klangpracht ertönen.


Bericht im BR PDF Drucken E-Mail

Bericht auf OTV PDF Drucken E-Mail

Kapelle nimmt gestalt an PDF Drucken E-Mail
Stelen, Kreuz und Glockenturm für St. Ägidius

Die Revitalisierung der Ägidius-Kapelle auf der Burgruine schreitet mit Riesenschritten voran. Nachdem eine Spezialfirma in den vergangenen Wochen die Grundmauern der ehemaligen Burgkapelle und ersten Pfarrkirche von Waldeck aufgemauert und die Deckengewölbe eingebaut hat, rückte die Firma Metallbau Baumann aus Kemnath an. Am Montag lieferte sie die Stelen, das Kreuz und den Glockenturm.

Chef hilft mit
Zunächst stellten die Arbeiter das Kreuz und die 14 Stelen auf. Für den Turm auf der linken Seite der Kapelle kam ein Spezialkran zum Einsatz. Firmenchef Christian Baumann, der selbst mit Hand anlegte, beaufsichtigte die Aktion. Am späten Nachmittag waren seine Mitarbeiter fertig und freuten sich mit Schlossberg-Bauleiter Franz Horn über das gelungene Werk.

Gleich anschließend fixierten sie Stelen, Kreuz und Glockenturm mit Spezialbeton. Sie müssen nun einige Tage stehen, bevor es an die Restarbeiten geht. Laut Franz Horn ist noch der Boden der Kapelle mit Granitsteinen auszulegen, und auch an der Umgebung der Kapelle stehen noch einige Arbeiten aus.

Karten für Glockenguss
Das Projekt des Heimat- und Kulturvereins liegt voll im Zeitplan, damit am 30. August die Glocke auf den Schlossberg überführt und dort der Festgottesdienst mit der Segnung stattfinden kann. Zuvor aber steht das Jahrhundertereignis für Waldeck auf dem Plan - der Glockenguss mit den Mönchen des Klosters Maria Laach am 24./25. Juli. Wer hautnah dabei will, kann sich Karten im Vorverkauf bei www.nt-ticket.de, den Hollerhöfen in Waldeck und bei der Bäckerei Reichenberger in Waldeck beschaffen.

(Der Neue Tag 01.07.15, Hans Lukas)

Gerd Schönfelder informiert sich über Baustand und Glockenguss PDF Drucken E-Mail

Glocken-Schau-Guss am Schlossberg Waldeck PDF Drucken E-Mail



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